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Oma’s gefüllte Eier a’la 60′

Zutaten:

  • 7 Eier
  • 30g trockenes Weißbrot
  • 3 bis 4 Eßl. Milch
  • 20g Butter oder Margerine
  • Salz , Pfeffer
  • je 1 Eßl. kleingehackter Dill und Schnitlauch
  • 20 bis 30 g Semmelbrödel
  • Ausbackfett

Zubereitung:

6 Eier gründlich waschen , in kaltes Salzwasser legen und hart kochen, abschrecken. Mit einem scharfen Messer die Eier mit der Schale längs halbieren. Die harten Eiweiß und die Eigelb vorsichtig aus den Schalen herausnehmen. Das Weißbrot in Milch einweichen, ausdrücken und zusammen mit den hartgekochten Eiweiß und Eigelb durch den Wolf drehen. ! roches Ei , 20g Butter, Salz, Pfeffer, Dill und Schnitlauch zugeben, gut vermischen. Die halbierten Eischalen mit der Masse füllen, die obere Fläche mit dem Messer glätten und mit Semmelbröseln bestreuen. Mit dieser Seite in das erhitzte Fett in die Pfanne legen und goldgelb braten. Die gefüllten Eiern werden als Vorschpeise oder mit verschiedenem Gemüse als zweiter Gang oder zur Sauerampfersuppe serviert.

Guten Apetit !

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Geflügel in Aspik

Zutaten:

  • 300g Zwiebeln
  • 3/4L Geflügelbrühe
  • 400g gekochte oder gebratene Geflügelfleisch
  • 20g Gelatine
  • 3 Eiweiß zum Klären
  • Kuchenkräuter

Zubereitung:

Die angebräunten Zwiebeln mit der Geflügelbrühe übergießen und zum Kochen bringen , dann die Geflügelfleisch zugeben und alles noch kurze Zeit kochen lassen. Das Fett von der Brühe abschöpfen , die Bruhe durch ein Sieb gießen , mit Gelatine vermengen , aufkoche lassen und fals nötwendig , klären. In kleine Formen oder Tassen eine dünne Schicht erstarrende Gelatine gießen, abkühlen lassen , auf den Aspik Küchenkräuter und das zerkleinerte, von der Haut befreite Fleisch verteilen, alles mit wenig Aspik übergießen und kaltstellen. Vor dem Servieren die Formen für ein parr Sekunden in heißes Wasser tauchen und auf eine Platte stürzen. Dazu verschiedene kalte Soßen und Salate reichen.

Guten Apetit !

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Schweinesülze ( Eisbeinsülze )

Zutaten:

  • 750g Eisbein
  • 250g Schweinefleisch ohne Knochen
  • 150g Wurzelwerk ( Möchren,Zwiebeln,Petersilienwurzel,Sellerieknolle )
  • 1 bis 2 Lorbeerblätter
  • Piment und Pfefferkörner
  • 1 bis 2 Knoblauchzehen
  • Salz

Zubereitung:

Das Eisbein mit dem gewaschenen Schweinefleisch, dem zerkleinerten Wurzelwerk und den Gewürzen in kalten Wasser ansetzen.Alles 4 Stunden langsam garen,bis sich das Fleisch von den Knochen löst. Nach etwa 3 Stunden salzen und den Sud durchseihen. Das Fleisch von den Knochen lösen , in Würfel schneiden und weiter in der Brühe geben. Noch einmal aufkochen lassen und durchseihen. Die Knoblauchzehen mit Salz zerreiben und damit die Brühe abschmecken.Die gekochten Möhren mit dem Buntmesser in verschiedene Formen schneiden und den Boden einer Glasschüssel damit auslegen.Darauf die Fleischstücke geben, mit der Brühe begießen und bis zum Erstarren abkühlen lassen.Vor dem Servieren das erstarrte Fett von der Oberfläche abnehmen. Die Sülze auf eine Platte stürzen , mit Kopfsalatblättern oder Petersilie garnieren. In Portionen schneiden und mit Essig oder Zitronensaft servieren. Die Sülze kann in Portionsschälchen zubereitet und nach Belieben auf Kopfsalatblättchen gereicht werden.

Guten Apetit !

Presse- der Mainzer

Der Mainzer

Lesen macht Appetit. 

 

Im Landgasthaus mit Tradition freuen wir uns über viele Stammgäste. Und über die, die uns weiter empfehlen. Gleichzeitig freuen wir uns natürlich auch, wenn wir in der Presse zum Thema werden. Bekannt in der Region und weit darüber hinaus für hohe Küchenkunst. Als Bereicherung für Genießer, als Rahmen für private oder geschäftliche Feiern auf höchstem Niveau oder auch mit besonderen Veranstaltungen.

 

Für einen kleinen Vorgeschmack einfach anklicken.

 

Ein Besuch der »Eulenschänke« im idyllischen Selztal bei Großwinternheim entspannt selbst an den heißesten Tagen dieses Extremsommers. Die Küche arbeitet unprätentiös hochklassig.

 

 

Es ist einer jener – anscheinend niemals enden wollenden – heißen Sommertage des Jahres 2018, als wir auf staubiger Piste die Eulenmühle erreichen. Wir steigen aus in eine Gluthitze, wie sie wohl am Rand einer afrikanischen oder asiatischen Wüste herrschen muss. Vom Parkplatz sind es nur wenige Meter zum Eingang der »Eulenschänke«, deren rustikal gestalteter Gastraum unter den gegebenen klimatischen Bedingungen keineswegs kühler ist als die schattige Terrasse mit Sonnensegeln und gehobener Biergartenbestuhlung. Wir entscheiden uns für die Freiluftvariante. Hier weht bisweilen ein erfrischender Wind, der an diesem Tag von den stei­len Weinbergen kommt, über denen das Anwesen des Weinguts Schloss Westerhaus thront.

 

Gurken-Kaltschale: kühl, leicht, kräutrig

 

Die Speisekarte ist übersichtlich und sinnvoll strukturiert. Das deutet auf eine gut geführte Küche hin. Als Amuse gueule wird uns ein Körbchen serviert, das Grau- und Weißbrot sowie ein kleines Glastöpchen mit Kräuterquark enthält. Der Pfiff des Graubrots liegt in seinem leichten Kümmelgeschmack, der Quark ist köstlich würzig. Mister X ist angesichts der Hitze fixiert auf Kühles und Leichtes. Demgemäß wählt er zum Entrée die Gurken-Kaltschale mit Graved Lachs zu 7,50 Euro. »Durch den Dill schmeckt diese Komposition schön kräutrig, der ganz klein geschnittene Lachs und die knackig gerösteten Ciabatta-Croûtons sorgen des Weiteren dafür, dass eine sehr feine Speise entsteht«, lobt mein immerwährender Begleiter.

Ich entscheide mich für die »Stapelei« (11 Euro), die auf der Karte mit der Information »ohne fiese Inhaltsstoffe« und als »hausgemachte Herr Kächele Maul­täschle mit Fleisch« avisiert ist. Die aufeinander getürmten Bestandteile dieser Speise, zu der auch hausgemachter Kartoffelsalat, »Knusperspeck« und Schmorzwiebeln gehören, erfreuen mich aufs Höchste, nicht zuletzt da alles im allerbesten Sinne wie bei Muttern schmeckt.

 

Nordsee-Matjes: Besser geht’s kaum

 

Konsequenterweise nimmt X als Hauptgang die Nordsee-Matjes nach Hausfrauen-Art in Sahnesauce mit roten Zwiebeln und kleinen Pellkartoffeln (12,50 Euro). Schon bei den ersten Bissen erkenne ich wohlgefällige Züge auf seinem Gesicht. Wie Mister X mir mitteilt, sagt ihm außer dem Kerngericht, das mit Dill verfeinert ist, auch die hübsche Salatgarnitur zu, auf der eine Haube aus Kapuzinerkresse sitzt. »Summa summarum gesprochen, kann man Matjes kaum besser zubereiten. Der Fisch ist angenehm zart und nicht versalzen«, kommentiert mein Vis-à-vis.

 

Landschnitzel: saftig mit perfekter Panade

 

Derweil befasse ich mich mit dem »Landschnitzel Wiener Art« (18 Euro), das mit einem Gewicht von 200 Gramm angegeben ist. Daraus ergeben sich zwei ordentlich große, schön dünn geklopfte, saftige Fleischstücke, die von einer perfekten, leicht buttrigen Panade umgeben sind. Der Kartoffel-Gurken-Salat und die Preiselbeeren bilden einen ausgezeichneten geschmacklichen Rahmen. Freuen darf sich der Gast auch darüber, dass Küchenchef Mariusz Sylburski gerne Fleisch vom Schwäbisch-Hällischen Bio-Landschwein aus regionaler Zucht für seine Gerichte wählt. So wird denn dieser wüstenheiße rheinhessische Sommertag des Abends doch noch zu einem Genuss, der uns rundum zufrieden den Heimweg antreten lässt.

 

| LOU KULL

FAZIT

Die »Eulenschänke« spielt den kulinarischen Part in dem ländlichen Ensemble der Eulenmühle. Reiter jeglichen Alters und Seminaristen auf dem Weg zu neuen Lebenserkenntnissen finden hier den für sie passenden Ort genauso wie Liebhaber gehoben-solider Küche. Die Umgebung des historischen Anwesens könnte schöner nicht sein: Im Westen plätschert die Selz vorüber, von ihrem Talgrund aus ziehen sich die steilen Weinberge hinauf bis zum landmarkenartig wirkenden Schloss Westerhaus. Die Küche der »Eulenschänke« erfreut durch intelligente Speisekarten-Gestaltung, gute regionale Zutaten, hand­werkliche Solidität und makellosen Geschmack der Gerichte. Küchenchef Mariusz Sylburski variiert sein Angebot ständig und offeriert auch spontan Gerichte, die nicht auf der Karte stehen. So vermerkte die Schiefertafel an dem Tag, als wir die »Eulenschänke« besuchten, Kumato-Tomaten mit Pecorino-Käse zu 8,50 Euro und Scampi am Spieß mit Wildkräutersalat und Thunfisch-Dressing (10,50 Euro). Darüber hinaus fanden wir eine Weinkarte vor, in der Gewächse von Weingütern verzeichnet sind, die in Ingelheim und nächster Umgebung zu den besten gehören: Dautermann, Schloss Westerhaus, Arndt F. Werner, Hamm, Eichhof, Merl, Singer-Fischer. Wir probierten und empfehlen: Sauvignon blanc trocken 2016 vom Weingut Merl (0,2 für 5,50 Euro, perfekt zur Gurken-Kaltschale) und den 16er Weißen Burgunder trocken von Schloss Westerhaus (5 Euro, ideal zur »Stapelei« und zum Landschnitzel Wiener Art). Der Service zeigte sich angenehm entspannt, freundlich und kompetent. Dass wir bei unserer Bewertung in allen Leistungskategorien eine glatte 8,0 geben, spricht für sich.

 

QUELLE : DER MAINZER